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Keime (AMK)
1. In den Medien sind Berichte aufgetaucht, dass Wasserspender stark verunreinigt seien. Ist unsere Gesundheit gefährdet?
Diese Berichte sprechen von Keimen (aerobe mesophile Keime/AMK), welche keine Schmutzbakterien sind. Solche Keime sind selbst in grossen Mengen vollkommen ungefährlich. Wir nehmen diese täglich in sehr grosser Zahl über die Atemluft, das Essen etc. auf. Wir sind sogar auf diese Keime angewiesen, in einer zu klinischen Umwelt könnten wir gar nicht überleben. Die zitierten Untersuchungen haben aber keine Krankheitserreger wie Escherichia coli, Enterokokken oder Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen. Strenge Qualitätskontrollen sorgen auch dafür, dass solche gefährlichen Stoffe nicht ins Wasser gelangen können. Unsere Gesundheit ist hingegen viel mehr gefährdet, wenn wir zuwenig trinken.
2. Ist das Wasser aus Wasserspendern unhygienisch?
Wasserspender enthalten bei fast allen Anbietern 100% direkt abgefülltes Schweizer Quellwasser, also ein Stück Natur. Der Konsum ist absolut unbedenklich. Wasser trinken fördert die Gesundheit. Rigorose gesetzlich, vorgeschriebene Kontrollen bei der Quelle und Abfüllanlage sorgen dafür, dass keine gesundheitsgefährdenden Bakterien ins Wasser gelangen. Quellwasser ist und bleibt ein Naturprodukt und enthält für gesunde Menschen absolut harmlose Keime. Diese gelangen am Ort der Nutzung über die Umwelt ins Wasser. Genau gleich, wie wir solche Keime über Nahrungsmittel oder die Atemluft täglich in grosser Zahl zu uns nehmen.
3. Wie sorgen Sie dafür, dass Ihr Wasser nicht verunreinigt ist?
Bei der Wasserfassung an der Quelle sowie im Abfüllprozess werden regelmässig und mehrmals täglich Kontrollen durchgeführt. Dabei müssen die Grenzwerte der Eidgenössischen Lebensmittelverordnung eingehalten werden, welche strenger sind als diejenigen für Leitungswasser. Dies wird auch regelmässig durch die kantonalen Lebensmittelinspektoren überprüft. Die Wasserbehälter gelangen versiegelt zu den Kunden. Bei den Kunden werden die Wassersysteme dreimal jährlich einer gründlichen Reinigung unterzogen, damit auch hier keine Krankheitserreger ins Wasser gelangen können.
4. Ist ein Wasserspender im öffentlichen Raum (z.B. Warenhaus) überhaupt hygienisch sauber zu betreiben?
Auf jeden Fall. Selbst in Gebäuden oder Räumen mit vielen Passanten kann die Hygiene sichergestellt werden. Aber der Standort eines Wasserspenders kann grossen Einfluss auf die Anzahl Keime haben. Doch dies gilt für den öffentlichen Raum ganz allgemein. So sind in Räumen mit grosser Luftzirkulation und hoher Personendichte automatisch mehr Keime vorhanden als in menschenleeren Räumen. Diese Art von Keimen nehmen wir täglich über die Atemluft oder Nahrung in grosser Anzahl auf. Sie sind ungefährlich. Um Verunreinigungen mit wirklichen Krankheitserregern zu vermeiden, führen wir bei der Abfüllung des Wassers rigorose Kontrollen durch. Die Wasserspender werden zudem regelmässig einer gründlichen Reinigung unterzogen. Zudem werden den Kunden für die regelmässige Pflege der Wasserspender spezielle Artikel zur lebensmittelgerechten Desinfiszierung (Reinigungstücher) angeboten.
5. Sind Wasserbehälter nach langer Zwischenlagerung beim Konsumenten verunreinigt?
Das Wasser in den verschlossenen Behältern ist grundsätzlich sehr lange haltbar. Wir gehen von einem Jahr Haltbarkeit aus. Das Wasser gelangt in der Regel innerhalb von 10 Tagen von der Quelle zum Kunden. Selbstverständlich ist es aber nicht anders als bei Mineralwasser in Flaschen. Wenn es an ungeeigneten Orten (Sonneneinfluss, Wärme, starke Geruchsemissionen etc.) gelagert wird, kann das Wasser Schaden nehmen. Allerdings würde auch in einem solchen Fall keine Gefahr für die Gesundheit bestehen. Die SBWA empfiehlt das angebrauchte Flaschen auf dem Spender innerhalb von 3-4 Wochen konsumiert wird.
Verschiedene Wasser im Vergleich
1. Ist Wasser aus Trinkbehältern/Wasserspendern ungesünder als Leitungswasser oder Mineralwasser?
Prinzipiell ist der Konsum von genügend Wasser wichtig und gesund. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, woher das Wasser stammt. Wasserspender enthalten bei fast allen Anbietern direkt abgefülltes Quellwasser, also ein Stück Natur. Leitungswasser ist hingegen behandelt und ist nur selten Quellwasser. Vielfach werden dort auch chemische Zusätze (Chlor etc.) zugefügt, um Verunreinigungen zu eliminieren. Das Schweizer Trinkwasser gilt als eines der saubersten der Welt. Mineralwasser wiederum ist in der Regel ebenfalls Quellwasser. Der grosse Vorteil von Wasserspendern ist die Nähe zum Konsumenten. Es hat sich gezeigt, dass die Menschen eher dazu bereit sind, regelmässig zu trinken, wenn das Wasser in ihrer unmittelbaren Nähe zur Verfügung steht.
2. Wieso werden die Grenzwerte für Leitungswasser bei Wasserspendern so massiv überschritten?
Quellwasser - wie es in fast allen Wasserspendern enthalten ist - und Leitungswasser können nur bedingt direkt verglichen werden. Leitungswasser muss behandelt werden, um die Hygienevorschriften zu erfüllen. Quellwasser erfüllt bei der Abfüllung sogar noch strengere Grenzwerte. Quellwasser ist ein reines Naturprodukt und enthält natürliche Keime, die aber harmlos sind. Die Anzahl Keime ist stark abhängig von der Umgebung am Ort des Wasserkonsums. In Büros mit wenigen Leuten ist die Keimkonzentration in der Regel geringer als in öffentlichen Räumen. Doch auch dort ist die Keimkonzentration absolut unbedenklich für die Gesundheit. Der Wasserkonsum wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Wassertrinken ist gesund, gerade auch aus Wasserspendern mit Quellwasser.
3. Ist das Wasser aus Festwasseranschlüssen nicht hygienischer und erst noch günstiger?
Festwasseranschlüsse bedingen eine gewisse Infrastruktur wie Wasserleitungen etc. Diese sind vielfach nicht nahe genug bei den Konsumenten vorhanden oder können nur mit grossen Kosten errichtet werden. In diesen Fällen bietet sich eine Lösung mit Wasserspendern an. Das Ziel ist es, das Wasser möglichst nahe an den Konsumenten zu bringen, damit dieser auch optimal von der gesundheitsfördernden Wirkung vom Wassertinken profitieren kann. Wo die Infrastruktur vorhanden ist, machen selbstverständlich auch Festwasseranschlüsse Sinn. Es handelt sich dann aber nicht um Quell- sondern lediglich Leitungswasser. Auf die Hygiene hat die Art des Systems nur bedingt Einfluss.
4. Wo liegen überhaupt die Vorteile eines Systems mit Wasserspendern?
Neben der Tatsache, dass in Wasserspendern in der Regel reines Schweizer Quellwasser enthalten ist, liegt der Vorteil vor allem in der Nähe zum Endkonsumenten. Wasserspender bringen das Wasser zu den Leuten. Ein Wasserspender kann (fast) überall aufgestellt werden. Es ist erwiesen, dass die Menschen mehr trinken, wenn sie einfacheren Zugang zum Wasser haben. Mehr trinken heisst aber bessere Gesundheit, weniger Krankheit und erhöhte Leistungsfähigkeit. Diese guten Einflüsse auf Gesundheit und Motivation und die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen werden von immer mehr Unternehmen erkannt.
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